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HEATDEC – Anwenderbericht Haus Sandberg

Kontaktlos, zuverlässig und automatisiert – Zugangskontrolle per Fiebersccreening im Pflegebetrieb

Bergheim, Haus Sandberg. Vier Männer stehen vor dem Gerät und begutachten es konzentriert. Das 1,60 m hohe Gerät heißt HEATDEC, ein neu entwickeltes Messsystem zum Fieberscreening per Wärmebildkamera. Es ist Ortstermin: Anwender und Hersteller treffen sich zum Erfahrungsaustausch.

Wegen der hohen Auflagen zum Infektionsschutz während der Corona-Pandemie wurde das Temperaturmessgerät schon kurz nach dem Shutdown aufgestellt. Klaus Kamp, Inhaber und einer der Geschäftsführer der Pflegeeinrichtung Haus Sandberg, hat es in einer schnellen Entscheidung angeschafft.

Es geht um Zeit und Kosten

Der Druck war groß: „Wir mussten anfangs alle Besucher und Mitarbeiter, aber auch Lieferanten, Ärzte und Rettungskräfte genauestens erfassen: Name, Telefonnummer, Anschrift, Grund und so weiter und so fort. ‚Haben Sie Halsschmerzen? Fieber? …‘ Das war eine Zettelwirtschaft!“, stöhnt Kamp. Täglich kommen etwa 80 Besucher in das Pflegeheim mit rund 110 Bewohnern. Die Mitarbeiter waren mit Bürokratie statt Pflegeaufgaben beschäftigt. Etwa 35 bis 40 Tausend Euro Personalmehrkosten sind im Nu entstanden. Das kann er sich jetzt sparen. Denn Klaus Kamp ist ein Mann der Tat. Er sucht ständig nach Lösungen und liebt die Technik. Für Papierkram ist er nicht auf der Welt. >

Clevere Eingangskontrolle macht kurzen Prozess

Das Ergebnis ist einfach und dennoch ausgeklügelt: Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter betreten das Pflegeheim über einen Vorraum. Dort steht das Temperaturmesssystem HEATDEC, entwickelt und vertrieben von der GTE Industrieelektronik GmbH in Viersen. Dann geht alles sehr schnell. Der Besucher tritt vor die Wärmebildkamera von HEATDEC. Sensoren mit besonders hoher Genauigkeit messen die Temperaturverteilung über das Gesicht. Mit einem intelligenten Algorithmus werden die Daten ausgewertet und bewertet. Wird die Körpertemperatur als „ok“ ermittelt, gleiten die Flügel der Eingangstür zur Seite. Die Person kann eintreten. Der Zutritt erfolgt automatisiert und völlig kontaktlos. Andernfalls bleibt die Tür verschlossen. Das umständliche Fiebermessen – von Angesicht zu Angesicht und weniger genau – ist Vergangenheit.

Anpassbares System: individuell und datenschutzkonform

Jede Pflegeeinrichtung kann die Zugangsroutine individualisieren. Wie das Ergebnis der Temperaturmessung angezeigt wird, ob per Licht- oder Tonsignal und mit welcher Anzeige auf dem Display, bleibt dem Wunsch des Anwenders nach Diskretion überlassen. Zum Beispiel lässt sich eine Textanweisung für den Besucher auf dem Display installieren. Durch eine Relaisschaltung ist die Steuerung von Türen und Drehtüren etc. möglich. HEATDEC betreibt im Übrigen keine Gesichtserkennung und ist gemäß Datenschutz-Grundverordnung DSGVO-konform einsetzbar.

Der Algorithmus trägt die Handschrift des Entwicklers

Weil Fieber eines der Hauptsymptome von COVID-19-Infektionen ist, wird die Körpertemperatur so häufig gemessen. Allerdings ist sie nicht an allen Stellen gleich und unterliegt tageszeitlichen Schwankungen. Die GTE Industrieelektronik GmbH hat ihr Messsystem HEATDEC deshalb in Zusammenarbeit mit Ärzten entwickelt. „Ein Temperaturmesssystem muss viele Unwägbarkeiten berücksichtigen und gleichzeitig sehr zuverlässig sein“, betont Stefan Clemens, Vertriebsleiter der GTE Industrieelektronik GmbH. Für die Auswertung der Daten sind intelligente Algorithmen und besonderes Know-how erforderlich. Der federführende Entwickler, Dr. Daniel Meixner, Research & Development bei der GTE, erklärt das so: „Das System merkt, ob ein Mensch morgens oder abends, aus kalter oder warmer Umgebung vor die Kamera tritt oder ob etwas anderes nicht stimmt. Das liefert uns belastbare Ergebnisse.“

Prädestiniert für sicherheitsrelevante Bereiche

Im Hause Sandberg wurde das Temperaturmesssystem durchweg positiv angenommen. „Jeder, der hier einzieht, weiß: Das ist die letzte Wohnung in meinem Leben“, unterstreicht Klaus Kamp. Es geht ihm darum, den Pflegebetrieb sicherzustellen und den Bewohnern Schutz und Lebensqualität zu bieten – und zwar jetzt. Deshalb hat sich die Anschaffung von HEATDEC gelohnt.

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